Cighid ist ein Kinderheim in Rumänien, nahe der Stadt Oradea auf dem Gebiet des Dorfes , Gemeinde an der ungarisch-rumänischen Grenze gelegen. Das Heim wurde in einem ehemaligen Jagdschloss errichtet, welches der ungarischen Adelsfamilie Tisza gehörte (ungarischer Name Csegőd). Das Heim erlangte im Zuge der Aufarbeitung der kommunistischen Gewaltherrschaft in Rumänien weltweite Aufmerksamkeit, als kurz nach dem Sturz von Ceaușescu 1989 westeuropäische Journalisten dort vernachlässigte und verwahrloste Babys und Kinder mit Körperbehinderung und geistiger Behinderung sowie Entwicklungsverzögerungen fanden. Diese Diskriminierung von Menschen mit Behinderung umfasste auch Sterbehilfe und Palliativmedizin. Der Fall wird auch aus Sicht der Medizinethik und Herrschaftssoziologie betrachtet. Sechs Kilometer entfernt liegt der Friedhof für die Opfer von Cighid mit 137 Gräbern.
Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA
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