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Korykos
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Also known as Korghos

Siedlung in der Türkei

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Place details

Locality
Erdemli
Region
Mersin
Country
Türkiye
Population
0

via OpenStreetMap · GeoNames

Key facts

Ancient site.image
File:Kizkalesi_Mädchenburg_3.jpg
Ancient site.caption
Fortress of Corycus
Ancient site.map_type
Turkey
Ancient site.map_size
290
Ancient site.location
Mersin Province, Turkey

via Wikipedia infobox

Wikidata facts

Country
Turkey
Located in
Mersin Province
Time zone
UTC+03:00
Image
Korykos Zisterne01.jpg
Show 5 more facts
Commons category
Korykos
heritage designation
Tentative World Heritage Site
native label
Κώρυκος
located in/on physical feature
Mediterranean Region
Sources (2)

via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

Korykos (altgriechisch Κώρυκος, lateinisch Corycus) war eine antike Stadt an der Küste Kilikiens. Sie lag beim heutigen türkischen Ferienort Kızkalesi im Bezirk Erdemli in der Provinz Mersin. Der Ort ist seit dem 2. Jahrhundert v. Chr. bekannt und gehörte zunächst zum Seleukiden-, dann zum Römischen Reich. Nach einer unruhigen Zeit unter der Kontrolle der kilikischen Piraten war der Ort unter byzantinischer Herrschaft und blühte in christlicher Zeit wirtschaftlich auf. Im 10. und 11. Jahrhundert verfiel die Stadt, bis 1099 Byzanz die Landburg errichtete. Es folgte ab dem 12. Jahrhundert die Zugehörigkeit zum Königreich Kleinarmenien mit der Erbauung der Seefestung, später zu Zypern, bis die Stadt schließlich von Karamaniden, Mamluken und 1482 vom Osmanischen Reich erobert wurde. Seit dem 19. Jahrhundert war das Raue Kilikien Ziel vieler westlicher Reisender und Archäologen. Ab dem Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Stadt Korykos mit ihren Bauwerken und Inschriften eingehend erforscht.Von der bedeutenden Hafenstadt sind heute ausgedehnte, in großen Teilen stark überwachsene Ruinenfelder zu sehen. Dazu gehören zahlreiche Kirchen, Reste der Stadtmauer und drei weitläufige Nekropolen mit Felsengräbern und Sarkophagen. Als Ruinen erhalten sind die Land- und die Seeburg aus spätbyzantinischer beziehungsweise armenischer Zeit. Aus römischer Zeit sind nur wenige Gebäudereste vorhanden, in den christlichen Bauten und vor allem in der Landburg sind jedoch zahlreiche Bauteile aus früherer Zeit als Spolien verbaut. Seit 2014 steht Korykos auf der Tentativliste der Bewerber um den Status als Kulturwelterbe der UNESCO.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA

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