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EntityQ13578361· pop 8

memorial monument; sculpture (usually relief) or panel painting

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> Der Totenschild hat eine ähnliche Funktion wie das Epitaph. Er ist ebenfalls nicht an die Grabstelle gebunden, sondern erinnert im Kirchenraum an den Verstorbenen. Die häufigste Form ist der runde oder ovale To- tenschild aus Holz mit prächtigem Wappen im Innenfeld und ei- ner kurzen, umlaufenden Sterbenotiz. Das Aufhängen von Toten- schilden hat sich aus der alten Sitte entwickelt, hochrangigen Ver- storbenen ihre Waffen, Helm und Schild mit ins Grab zu geben. Im Zuge der Christianisierung verzichtete man auf Grabbeigaben und hängte diese über dem Grab oder innerhalb der Kirche auf. Totenschild von 1579 aus dem kath. Hohen Dom zu Augsburg für Christoph vom Berg. Inschrift umlaufend um das Wappen Verschiedene Totenschilde in evgl. St. Georg zu Nördlingen Verschiedene Grabstelen auf dem alten evgl. Friedhof Hiddensee Grabstele von 1812 auf dem evgl. Friedhof Hiddensee für J. J. Wilde, Prediger der örtlichen Gemeinde Grabkreuz von 1727 auf dem kath. Friedhof Köln Esch für Conrad Metternich Grabkreuz von 1647 auf dem kath. Friedhof Köln Esch für Vincens Heuchellem und Margaretha Dornsgnadt Grabstein von 1741 auf dem evgl. Friedhof Borkum für Gerrit Danielsz Meyer und seine Ehefrau Outte Pieters, Walfänger. Aufgrund des großen Totenkopfes wird der Grabstein den Borkumer Touristen gerne als Grab- mal eines Piraten ausgegeben Grabstein, Ende 18. Jhd., auf dem evgl. Friedhof zu Augsburg für Pfarrer Georg Andreas Degmair und seine Frau in Form eines Burgturms. Ein außergewöhnliches Denkmal zur Demonstration des evangelischen Glau- bens in Anlehnung an Luthers Kirchenlied „Ein feste Burg ist unser Gott“ > Die Grabstele, das Grabkreuz und der Grabstein markieren in erster Linie das Grab eines Verstorbenen und identifi- zieren den Toten. Die drei Denkmalarten sind in ihrer Form wesent- lich kleiner als die bisher genannten Grabmäler. Dennoch finden sich auf ihnen oft erstaunlich umfangreiche Inschriftentexte sowie künstlerische Darstellungen. Sie treten vermehrt im 16. Jahrhun- dert auf, als die Beerdigungsstätten in und an den Kirchen nicht mehr ausreichen und Gräber im Freien angelegt werden. Es sind die ersten Friedhöfe vor der Stadt, die einen tiefgreifenden Wan- del der Grabdenkmäler bedingen. Hier finden sich hohe, schlan- ke Steine mit meist bogen- oder giebelförmigen Abschlüssen, die so genannten Grabstelen. Sie stehen am Kopf der Grabstelle sowie auch die Grabkreuze und Grabsteine. Letztere bilden bis heute die in Deutschland vorherrschende Art der Grabmäler. Grabstein um 1730 auf dem evgl. Friedhof auf Föhr für einen Schiffer und seine Ehefrau

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Kraków Kościół Mariacki epitafium 55.jpg
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