Also known as execve(2), exec(3), execl(3)
Gruppe von Systemcalls unter Unix
exec* ist eine Gruppe von Systemcalls unter Unix und unixähnlichen Betriebssystemen. Ihnen allen ist gemeinsam, einen neuen Prozess in dem Environment eines bestehenden Prozesses zu starten und damit diesen zu ersetzen. (Dieser Vorgang wird auch Overlay genannt.) Im POSIX-Standard werden dazu folgende Funktionsprototypen in der Headerdatei unistd.h definiert: int execl(char const *path, char const *arg0, ...); int execle(char const *path, char const *arg0, ..., char const *envp[]); int execlp(char const *file, char const *arg0, ...); int execv(char const *path, char const *argv[]); int execve(char const *path, char const *argv[], char const *envp[]); int execvp(char const *file, char const *argv[]); Dabei bedeuten: arg0das erste (eigentlich: nullte, weil implizit gesetzte) Argument auf der Kommandozeile und konventionell der Name des ausgeführten Executables. Schlecht programmierte Software verlässt sich unter Umständen auf diese Angabe, um den exakten Ort in Filesystem festzustellen, von dem das laufende Programm geladen wurde. Dies ist allerdings nicht nur nicht durch den Standard garantiert, sondern auch nicht plattformübergreifend konsistent geregelt.envp[]ein Array von Pointern, die auf Strings von der Form Variable=Wert zeigen und das Environment des Prozesses darstellenpathder Pfadname der Datei, die ausgeführt werden soll. (Dieser sollte anstatt arg0 für diese Information genutzt werden.)argv[]ein Array von Pointern, die auf die übergebenen Kommandozeilenargumente zeigen. Beide beteiligten Arrays, envp[] und argv[] enthalten Pointer auf nullterminierte Strings. Das letzte Element des Arrays ist konventionell ein Nullpointer, womit das Ende des Arrays angezeigt wird.
Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA
Discovered by embedding cosine similarity (sentence-transformers MiniLM, 384-dim).