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- Subclass of
- sans-serif typeface
- Image
- FolioSP01.png
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- inception
- 1957-00-00
- Commons category
- Folio (typeface)
Sources (1)
via Wikidata · CC0
Article · Deutsch
Die Folio ist eine Schriftart, die 1956 von Walter Baum und Konrad Friedrich Bauer entworfen wurde.Die Schrift war als Handsatzschrift und als Matrizen für Zeilenguss-Maschinensatz (Intertype) lieferbar. Folio war bei der H. Berthold AG für den Fotosatz (dc-Schriftscheiben, staromat-Typenplatten) und als Digitalschrift erhältlich. Einige Schnitte der Digitalschriften werden heute von Adobe und Linotype vertrieben. Zwischen 1956 und 1969 entstanden 17 Schriftschnitte: Die Folio-Grotesk der Bauerschen Gießerei Die Folio entstand etwa zur gleichen Zeit wie die Helvetica (ab 1957) und gehört auch zur Familie der serifenlosen Linear-Antiqua-Schriften. Schrifthistorisch betrachtet revitalisiert die Folio eine ältere Schrift, die Breite Grotesk der Bauerschen Gießerei aus der Zeit vor 1867. Nach einem guten Start in den 1960er Jahren ist die Folio heute nur noch selten in Gebrauch. Obwohl sie viele Ähnlichkeiten mit der Helvetica aufweist, war sie nicht so erfolgreich. Von den großen deutschen Unternehmen verwendet nur SAP seit 2001 Folio – in einer leichten Modifikation – in ihrem Corporate Design. Weitaus bekannter wurde sie während der 1970er Jahre durch die James-Bond-Filme, auf denen die Schriftart oft für Plakate genutzt wurde. Bekannteste Beispiele sind die Plakatgestaltungen für Der Mann mit dem goldenen Colt (1974) und Der Spion, der mich liebte (1977). Beim Film Diamantenfieber (1971) wurde Folio nur im englischen Raum genutzt.
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