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Helmut Himpel

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German denstist and resistance fighter (1907-1943)

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Vinony's link graph records 73 inbound references to Helmut Himpel, and connects out to Red Orchestra, Harro Schulze-Boysen and Erna Eifler.

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Music · MusicBrainz

Type
Person
Country
DE

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Helmut Himpel | Stolpersteine in Berlin

stolpersteine-berlin.de

Auf der Seite „Stolpersteine Finden“ bieten wir eine Karte an, die über Maptiler eingebunden wird. Maria Terwiel und Helmut Himpel waren ein Paar und Widerstandskämpfer gegen die nationalsozialistische Tyrannei. Sie gehörten zu einer Widerstandsgruppe, die als „Rote Kapelle“ bekannt geworden ist. Beide sind in der Hinrichtungsstätte des Gefängnisses Plötzensee enthauptet worden. Maria Terwiels Vater war der Katholik und Sozialdemokrat Johannes Terwiel, ihre jüdische Mutter hieß Rosa. Sie wurde am 7. Juni 1910 in Boppard am Rhein geboren und machte 1931 in Stettin Abitur. Wie ihr Vater wollte sie Juristin werden und begann in Freiburg ein Jurastudium, das sie in München fortsetzte. 1935 begann sie mit ihrer Doktorarbeit, die sie aber kurz danach abbrach, weil sie als „Halbjüdin“, wie die Nazis sie auf Grund der damaligen, von ihnen eingeführten Rassengesetze einstuften, keine Aussicht auf eine Referendarstelle hatte. Bis 1942 arbeitete sie als Sekretärin in einem deutsch-schweizerischen Textilunternehmen in Berlin. Während ihres Studiums in Freiburg hatte sie sich mit dem Zahnmedizinstudenten Helmut Himpel befreundet, verlobte sich mit ihm und lebte nach ihrem Umzug nach Berlin, wo Himpel um 1937 eine Praxis eröffnete, von 1940 an mit ihm zusammen. Heiraten durften sie wegen ihrer jüdischen Abstammung nicht. Maria Terwiel, die katholisch war, und der evangelische Christ Helmut Himpel gehörten zum Widerstandkreis „Rote Kapelle“, zu dessen Mitgliedern sie Kontakte hatten. Sie vervielfältige 1941 die Predigten des Münsteraner Bischofs Clemens August von Galen (1878-1946) gegen die als „Euthanasie“ bezeichneten Morde kranker Menschen, und 1942 ein Flugblatt mit dem Titel „Die Sorge und Deutschlands Zukunft geht durch das Volk“. Sie verbreitete diese und andere Flugschriften und klebte Zettel mit Protesten gegen das Nazi-Regime. Am 17. September 1942 wurde sie in ihrer Wohnung an der Lietzenburger Straße 72 von der Geheimen Staatspolizei (Gestapo) verhaftet und am 26. Januar 1943 vom Reichskriegsgericht wegen „Landesverrats“ zum Tod verurteilt. Vom 30. März bis 3. Mai war sie im Frauengefängnis an der Kantstraße 79 inhaftiert, von hier aus kam sie ins Lazarett des Untersuchungsgefängnisses Moabit. Ein Gnadengesuch lehnte Adolf Hitler am 21. Juli 1943 ab. Das Todesurteil wurde am 5. August vollstreckt. Sie war gerade 33 Jahre alt. Der im Prozess gegen die „Rote Kapelle“ für die Anklage und für die insgesamt 56 Todesurteile mitverantwortliche Staatsanwalt Manfred Roeder (1900-1971) wurde nach dem Zweiten Weltkrieg wegen Rechtsbeugung und Aussageerpressung angezeigt. Aber das Ermittlungsverfahren gegen ihn wurde niedergeschlagen. Stattdessen durfte der Nazi-Militärrichter noch 1951 für die damalige neonazistische Sozialistische Reichspartei (SRP) unbehelligt Wahlkampf führen; er war später aktives Mitglied der CDU und sogar mehrere Jahre stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Glashütten im Taunus. An Marias Terwiel erinnert eine Straße in der Nähe der Hinrichtungsstätte Plötzensee (Terwielsteig); in ihrer Geburtsstadt Boppard und in anderen Städten gibt es Straßen mit dem Namen „Maria-Terwiel-Straße“. Helmut Himpel wurde am 14. September 1907 in Schönau im Schwarzwald geboren, studierte Zahnheilkunde in Freiburg und in München. Während des Studiums lernte er seine spätere Verlobte und Lebensgefährtin Maria Terwiel kennen. Sie durften allerdings nicht heiraten, da er evangelisch und sie – nach den Nazi-Rassegesetzen – „Halbjüdin“ war. Nach Himpels Promotion zogen beide nach Berlin, wo Himpel um 1937 eine Zahnarztpraxis eröffnete. Er hatte viele prominente Patienten, unter anderen den Schauspieler Heinz Rühmann. Während der Nazizeit behandelte Himpel heimlich und kostenlos jüdische Patienten, manchmal sogar, damit sie mit ihren Erkennungszeichen, den „Judensternen“ nicht auffielen, in deren Wohnungen. Und er nahm Einfluss auf Untersuchungen zur Wehrtauglichkeit, um Wehrpflichtige von Fronteinsätzen zu verschonen. Maria Te

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Maria-Terwiel Helmut-Himpel.jpg
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Helmut Himpel
date of birth
1907-09-14
date of death
1943-05-13
name in native language
Helmut Himpel
Sources (4)

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Available in 5 languages

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