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J. Carson Mark

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Also known as Jordan Carson Mark

US-amerikanischer Mathematiker und Physiker kanadischer Abstammung

Person · Open Library

Born
10 November 1934
Works
43

Top works

  • The Science fictional olympics
  • Queen of Blood
  • Once Upon a Future: The Third Borgo Press Book of Science Fiction Stories
  • Pocketbook Writer: Confessions of a Commercial Hack
  • Torlo Hannis of Noomas

via Open Library + Wikidata

Music · MusicBrainz

Type
Person

via MusicBrainz · CC0

Wikidata facts

Instance of
human
Gender
male
Citizenship
United States
Place of birth
Lindsay
Place of death
Los Alamos
Participant in
Manhattan Project
Doctoral advisor
Richard Brauer
Image
Carson Mark.gif
Show 5 more facts
birth name
Jordan Carson Mark
date of birth
1913-07-06
date of death
1997-03-02
manner of death
accidental death
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WikiProject Mathematics
Sources (3)

via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

Jordan Carson Mark (* 6. Juli 1913 in Lindsay, Ontario, Kanada; † 2. März 1997) war ein US-amerikanischer Mathematiker und Physiker kanadischer Abstammung, der am Los Alamos National Laboratory Kernwaffen entwickelte. Mark studierte an der University of Western Ontario Mathematik und Physik mit dem Bachelor-Abschluss 1935 und wurde 1938 an der University of Toronto in Mathematik bei Richard Brauer promoviert (On the Modular Representations of the Group GLH(3,P)). Danach lehrte er Mathematik an der University of Manitoba, bis er im Zweiten Weltkrieg ab 1943 für den Canadian Research Council in deren Labor in Montreal. Er kam im Mai 1945 als Teil der britischen Mission nach Los Alamos zum Manhattan-Projekt und blieb auch nach dem Krieg am Los Alamos National Laboratory. Er leitete von 1947 bis zu seiner Pensionierung 1973 die Theorie-Abteilung (T division) am Los Alamos National Laboratory. Dort war er in den 1950er Jahren führend an der Entwicklung von Wasserstoffbomben beteiligt. Er war dabei häufig ein Mittler zum Beispiel zwischen Edward Teller und Stanislaw Ulam, die nicht gut miteinander auskamen. So stellte Ulam die Grundidee des Teller-Ulam-Designs der Wasserstoffbombe auf Vermittlung von Mark erst dem Los Alamos Direktor Norris Bradbury vor, bevor Teller eingebunden wurde. Er war 1958 und 1959 wissenschaftlicher Berater der US-Delegation bei den internationalen Konferenzen über die Verifizierung von Kernwaffentests in Genf, was schließlich zum Partial Test Ban Treaty führte. Er engagierte sich gegen Proliferation von Kernwaffen und trug auf den Pugwash Konferenzen vor, wobei er unter anderem der Ansicht entgegentrat, dass Reaktor-Plutonium nicht für Kernwaffen benutzt werden könne. Er war im wissenschaftlichen Beratergremium der US Air Force. Nach seiner Pensionierung blieb er Berater des LANL, war im Beratergremium für Reaktorsicherheit der Nuclear Regulatory Commission und Berater des Nuclear Control Institute. In den 1950ern nahm er die US-amerikanische Staatsbürgerschaft an.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA