Jass
Sign in to saveJass () is a family of trick taking, ace–ten card games and, in its key forms, a distinctive branch of the marriage family. It is popular in its native Switzerland as well as the rest of the Alemannic German-speaking area of Europe, Italian South Tyrol and in a few places in Wisconsin, Ohio, California, Oregon and Washington USA.
Key facts
- CardGame.title
- Jass
- CardGame.image_link
- File:Schweizer Jasskarten.jpg
- CardGame.image_caption
- Swiss Jass cards
- CardGame.type
- Point-trick
- CardGame.players
- 4 (variants: 2-6)
- CardGame.play
- Counter-clockwise
- CardGame.card_rank
- A K O U B 9 8 7 6
- CardGame.num_cards
- 36
- CardGame.related
- BeloteKlaverjas
- CardGame.playing_time
- 45 minutes - 1 hour
- CardGame.random_chance
- Medium
- CardGame.skills
- Tactics & Strategy
via Wikipedia infobox
Described at

Jassen — Das Schweizer Nationalkartenspiel | JassWiki
Jassen ist das beliebteste Kartenspiel der Schweiz. Regeln, Varianten, Karten, Geschichte und Kultur — der vollständige Überblick.
jasswiki.ch →Der Schieber ist die meistgespielte Jass-Variante der Schweiz. Vier Spieler bilden zwei Teams — die Partner sitzen sich diagonal gegenüber. Jeder erhält 9 Karten. Ziel ist es, durch Stiche möglichst viele der 157 Punkte pro Runde zu sammeln. Ein Spiel geht üblicherweise auf 1000, 2500 oder 5000 Punkte, je nach Multiplikatoren. Der Matsch gibt 100 Bonuspunkte. Was den Schieber besonders macht: Wer an der Reihe ist, kann die Trumpfwahl an den Partner «schieben » — daher der Name. Das Jassen kennt über 40 dokumentierte Varianten — von der strategischen Königsdisziplin bis zum schnellen Gesellschaftsspiel. Schieber — 4 Spieler, 2 Teams. Die Standardvariante. Coiffeur — Jede Ansage muss einmal gespielt werden. Sidi Barrani — Mit Versteigerung: wer am höchsten bietet, bestimmt Trumpf und muss die gebotene Punktzahl erreichen. Bolschewik — Partnerspiel mit doppeltem Deck (72 Karten). Differenzler — Jeder schätzt seine Punkte; wer am nächsten liegt, gewinnt. Bekannt aus dem Samschtig-Jass auf SRF. Molotow — Destruktionsspiel: Wer am wenigsten Punkte hat, gewinnt. Trumpf entsteht dynamisch. Handjass — Klassisches Einzelspiel mit Nachziehen vom Stapel. Pandur — Der Höchstbietende spielt allein gegen die anderen. 24 Karten. Betrügen erlaubt. Bieter — Verwandt mit Pandur, aber mit 36 Karten. Tschau Sepp — Das Schweizer Mau-Mau mit Jasskarten. Ideal zum Einstieg. Chratze — Schnelles Topfspiel mit nur 4 Karten. Guggitaler — Glücks- und Geldspiel mit Jass-Karten. In der Deutschschweiz dominiert das Schweizer Blatt mit den traditionellen Farben Schellen, Schilten, Rosen und Eichel. In der Westschweiz, Basel, Graubünden, Tessin und entlang vom Bodensee wird mit französischen Karten gespielt. Jasskarten-Design: Das Aussehen der Deutschschweizer Jasskarten geht auf Motive des Schaffhauser Kartenmachers Jakob Peyer aus dem 19. Jahrhundert zurück. Die bekanntesten modernen Reinzeichnungen stammen von der Firma AG Müller (heute Teil des belgischen Cartamundi-Konzerns). In jüngster Zeit erlebt das Jasskarten-Design eine Renaissance: Unabhängige Schweizer Designer wie schweizerjass.ch interpretieren die historischen, gemeinfreien Ursprungsmotive neu — mit zeitgemässer Gestaltung und eigenständiger Produktion in der Schweiz. Im Schieber und Coiffeur wählt ein Spieler zu Beginn jeder Runde den Spielmodus. Neben den vier Trumpffarben gibt es weitere Ansagen: Ein Weis ist eine Kartenkombination, die vor dem ersten Stich angesagt wird und Bonuspunkte bringt. Stöck : Wer König und Ober (oder Dame) der Trumpffarbe hält, meldet Stöck = 20 Punkte. Ende des 18. Jahrhunderts gelangte das Jassen über niederländische Söldner in die Schweiz. Die älteste bekannte Erwähnung stammt von 1796, als zwei Bauern wegen eines Spiels namens «Jassen» vor Gericht standen. Im 19. Jahrhundert verbreitete sich das Jassen durch die Industrialisierung — Arbeiter brachten es vom Land in die Städte, und es wurde zum festen Bestandteil der Beizen- und Vereinskultur. 1895 erschien das «Ramstein-Reglement» — das älteste bekannte Schweizer Jass-Regelwerk, verfasst von J.N. Ramstein und Leo Philipona in Freiburg. Der Zweite Weltkrieg verbreitete das Jassen weiter: In der Armee und im Aktivdienst wurde in jeder freien Minute gejasst. Nach dem Krieg machte das Fernsehen den Jass endgültig zum Nationalspiel — insbesondere der «Samschtig-Jass» auf SRF, bei dem die Differenzler-Variante gespielt wird, brachte das Spiel in jedes Wohnzimmer der Schweiz. Heute ist Jassen als immaterielles Kulturerbe anerkannt und wird vom Jassverband Schweiz (JVS) als strategischer Denksport gefördert. Das Jassen hat ein reiches Vokabular — von Matsch über Schneider bis Stöck-Weis-Stich . Matsch — Alle 9 Stiche gemacht. Gibt 100 Bonuspunkte. Schneider — Gewonnen ohne dass der Gegner den Berg (halbe Punkte) erreicht hat. Schmieren — Dem Partner wertvolle Karten zuspielen. Stöck-Weis-Stich — Die Reihenfolge in der Punkte zählen: zuerst Stöck, dann Weis, dann Stiche. Bock — Punktemultiplikator. Ent
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Wikidata facts
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- minimum number of players
- 2
- maximum number of players
- 8
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Article
49 sectionsContents
- Distribution
- Name
- Deck
- Schieber rules
- Match type
- Tricks
- Marriage
- Melds
- Play
- Tactics
- Two-hand variants
- Schaggi Haas
- Schmaus
- Zweier-Sidi
- Three-hand variants
- Königsjass
- Schaffhauserjass
- Unnamed 3-Hand Variant
- Mittlerejass
- Four-hand variants
- Coiffeur
- Differenzler
- Hindersi-Jass
- Molotow
- NASA Jass
- Palette Jass
- Pandur
- Sechser–Schläpf
- Sidi Barani
- Veehändler
- Six-hand variants
- Sechser-Schieber
- Multi-hand variants
- Bieter
- Chratze
- Fahnder
- Guggitaler
- Handjass
- Klammern
- Kreuzjass
- Ramsen
- Schellenjass
- Zuger
- Older variants
- See also
- Footnotes
- References
- Literature
- External links
Jass () is a family of trick taking, ace–ten card games and, in its key forms, a distinctive branch of the marriage family. It is popular in its native Switzerland as well as the rest of the Alemannic German-speaking area of Europe, Italian South Tyrol and in a few places in Wisconsin, Ohio, California, Oregon and Washington USA.
The most common variant of Jass is Schieber (in Vorarlberg also known as Krüzjass), which is played by two teams of two players each. It is often considered Switzerland's national card game, and is so popular there that the Swiss have come to apply the name Jass to trick-taking card games in general.