Kate Steinitz
Sign in to saveAlso known as Kate Trauman Steinitz, Kate Traumann Steinitz, Kate Traumann, Annette Nobody, Käthe Steinitz, Käte Steinitz
American art historian (1889-1975)
Person · Open Library
- Works
- 1
Top works
- Kurt Schwitters
via Open Library + Wikidata
Music · MusicBrainz
- Type
- Person
- Gender
- Male
- Origin
- United Kingdom
- Active from
- 1909-08-25
- Active to
- 1988-04-21
Discography
- Vier Dialoge1996
via MusicBrainz · CC0
Recent publications · Crossref
5 total works indexed
- RoB 2: a revised tool for assessing risk of bias in randomised trials
· 2019 · cited 23,726x
- A global reference for human genetic variation
· 2015 · cited 17,371x
- Global burden of 369 diseases and injuries in 204 countries and territories, 1990–2019: a systematic analysis for the Global Burden of Disease Study 2019
· 2020 · cited 15,329x
- Global, regional, and national incidence, prevalence, and years lived with disability for 354 diseases and injuries for 195 countries and territories, 1990–2017: a systematic analysis for the Global Burden of Disease Study 2017
· 2018 · cited 10,796x
- Global Burden of Cardiovascular Diseases and Risk Factors, 1990–2019
· 2020 · cited 9,734x
via Crossref · CC0
Described at

Biografie von Kate Steinitz (1889-1975), deutsch-amerikanische Malerin, Fotografin und Leonardo-Expertin.
fembio.org →Als Kate Steinitz im Jahre 1917 mit ihrer Familie in die norddeutsche Provinzhauptstadt Hannover kommt, laut Theodor Lessing die „fahlste aller Städte“, sucht sie nach künstlerischen Farbflecken. Es gelingt ihr, diese Stadt in wenigen Jahren zum Treffpunkt der internationalen Avantgarde zu machen und ihr so in der modernen Kunst Weltgeltung zu verschaffen. Das Gästebuch des Ehepaares Steinitz legt anschaulich Zeugnis davon ab. Am 2. August 1889 wurde Kate, zuerst Käte oder Käthe Traumann, im oberschlesischen Beuthen (heute Bytom, Polen) geboren. In Berlin, wohin die Familie umgezogen war, erhielt sie die für höhere Töchter der damaligen Zeit übliche Ausbildung und durfte außerdem Zeichenkurse bei Käthe Kollwitz und später Lovis Corinths „Malschule für Frauen“ besuchen. Nach der Rückkehr von einem Studienaufenthalt in Paris heiratete sie 1913 Dr. Ernst Steinitz. Als Arzt wird er sofort bei Kriegsbeginn einberufen und 1917 nach Hannover versetzt. In den nächsten Jahren malt Kate Steinitz vorwiegend Bilder ihrer drei Töchter für den „Hausgebrauch“. Schon bald aber werden ihre Gemälde und Fotografien in Hannover und anderen Städten, sogar in New York ausgestellt. Mit Kurt Schwitters, dem hannoverschen Dadaisten, verfaßt und illustriert sie das Kinderbuch Die Märchen vom Paradies . Für die Veröffentlichung gründen die beiden kurzentschlossen einen eigenen Verlag. Kate Steinitz hatte ihr publizistisches Talent entdeckt. Nicht zuletzt um das Haushaltsbudget aufzubessern, beginnt sie für Zeitungen zu schreiben. Ihre Artikel im Hannoverschen Kurier und in verschiedenen Zeitschriften des Berliner Ullstein-Verlages signiert sie außer mit dem eigenen Namen auch mit Annette Nobody oder Mia Meyer . Ihre Themenpalette ist vielfältig, besonders gern beschäftigt sie sich als „Damenfahrerin“ mit dem Automobil. Alle Aktivitäten finden 1933 ein jähes Ende. Das Ehepaar Steinitz bezeichnet sich zwar als Freidenker, fällt aber nach nationalsozialistischer Auffassung unter die Nürnberger Rassegesetze. Dr. Steinitz verliert 1933 seinen Posten als Krankenhausarzt und die kassenärztliche Zulassung. Damit ist der Familie die Existenzgrundlage genommen. Als Kate Steinitz 1935 aus der Reichsschrifttumskammer ausgeschlossen und mit Publikationsverbot belegt wird, entschließt sich die Familie zur Auswanderung in die USA.
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Wikidata facts
- Image
- 1932 anonym Fotoportrait Käte Steinitz und Ernst Steinitz.jpg
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- date of birth
- 1889-08-02
- date of death
- 1975-04-07
- pseudonym
- Annette Nobody
- P8168
- UN
- Commons category
- Käte Steinitz
via Wikidata · CC0
Works in European collections
3 objects attributed to Kate Steinitz, held across European museums, libraries & archives · via Europeana
Merz-Postkarte von Helma Schwitters an Raoul Hausmann. Hannover. Abbildung: "Kurt Schwitters."; collagiert mit Zeitungs- / Zeitschriftenausschnitten: "Nicht nur gegen bar sondern auch", "Musikalisch-deklamatorische Darbietungen unter Mitwirkung erster hiesiger Bühnenkünstler. "Ich bin rasiert"
Die Scheuche : Märchen typografisch gestaltet von Kurt Schwitters, Käte Steinitz, Theo van Doesburg.. Hannover: Apossverlag, 1925. - 12 Seiten.
Letter from Theo van Doesburg to Hannah Höch. Paris. Letterhead: “NB DE STIJL [...]” and essay by Nelly van Doesburg.