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Kate Steinitz

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Also known as Kate Trauman Steinitz, Kate Traumann Steinitz, Kate Traumann, Annette Nobody, Käthe Steinitz, Käte Steinitz

American art historian (1889-1975)

Person · Open Library

Works
1

Top works

  • Kurt Schwitters

via Open Library + Wikidata

Music · MusicBrainz

Type
Person
Gender
Male
Origin
United Kingdom
Active from
1909-08-25
Active to
1988-04-21

Discography

via MusicBrainz · CC0

Described at

Biografie von Kate Steinitz (1889-1975), deutsch-amerikanische Malerin, Fotografin und Leonardo-Expertin.

fembio.org

Als Kate Steinitz im Jahre 1917 mit ihrer Familie in die norddeutsche Provinzhauptstadt Hannover kommt, laut Theodor Lessing die „fahlste aller Städte“, sucht sie nach künstlerischen Farbflecken. Es gelingt ihr, diese Stadt in wenigen Jahren zum Treffpunkt der internationalen Avantgarde zu machen und ihr so in der modernen Kunst Weltgeltung zu verschaffen. Das Gästebuch des Ehepaares Steinitz legt anschaulich Zeugnis davon ab. Am 2. August 1889 wurde Kate, zuerst Käte oder Käthe Traumann, im oberschlesischen Beuthen (heute Bytom, Polen) geboren. In Berlin, wohin die Familie umgezogen war, erhielt sie die für höhere Töchter der damaligen Zeit übliche Ausbildung und durfte außerdem Zeichenkurse bei Käthe Kollwitz und später Lovis Corinths „Malschule für Frauen“ besuchen. Nach der Rückkehr von einem Studienaufenthalt in Paris heiratete sie 1913 Dr. Ernst Steinitz. Als Arzt wird er sofort bei Kriegsbeginn einberufen und 1917 nach Hannover versetzt. In den nächsten Jahren malt Kate Steinitz vorwiegend Bilder ihrer drei Töchter für den „Hausgebrauch“. Schon bald aber werden ihre Gemälde und Fotografien in Hannover und anderen Städten, sogar in New York ausgestellt. Mit Kurt Schwitters, dem hannoverschen Dadaisten, verfaßt und illustriert sie das Kinderbuch Die Märchen vom Paradies . Für die Veröffentlichung gründen die beiden kurzentschlossen einen eigenen Verlag. Kate Steinitz hatte ihr publizistisches Talent entdeckt. Nicht zuletzt um das Haushaltsbudget aufzubessern, beginnt sie für Zeitungen zu schreiben. Ihre Artikel im Hannoverschen Kurier und in verschiedenen Zeitschriften des Berliner Ullstein-Verlages signiert sie außer mit dem eigenen Namen auch mit Annette Nobody oder Mia Meyer . Ihre Themenpalette ist vielfältig, besonders gern beschäftigt sie sich als „Damenfahrerin“ mit dem Automobil. Alle Aktivitäten finden 1933 ein jähes Ende. Das Ehepaar Steinitz bezeichnet sich zwar als Freidenker, fällt aber nach nationalsozialistischer Auffassung unter die Nürnberger Rassegesetze. Dr. Steinitz verliert 1933 seinen Posten als Krankenhausarzt und die kassenärztliche Zulassung. Damit ist der Familie die Existenzgrundlage genommen. Als Kate Steinitz 1935 aus der Reichsschrifttumskammer ausgeschlossen und mit Publikationsverbot belegt wird, entschließt sich die Familie zur Auswanderung in die USA.

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Wikidata facts

Image
1932 anonym Fotoportrait Käte Steinitz und Ernst Steinitz.jpg
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date of birth
1889-08-02
date of death
1975-04-07
pseudonym
Annette Nobody
P8168
UN
Commons category
Käte Steinitz
Sources (6)

via Wikidata · CC0

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3 objects attributed to Kate Steinitz, held across European museums, libraries & archives · via Europeana

Available in 5 languages

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