
Marmorpalais
Sign in to saveThe Marmorpalais (or Marble Palace) is a former royal residence in Potsdam, near Berlin in Germany, built on the grounds of the extensive Neuer Garten on the shores of the Heiliger See. The palace was commissioned by King Frederick William II of Prussia and designed in the early Neoclassical style by the architects Carl von Gontard and Carl Gotthard Langhans. Despite the name, brick is the main material. The palace remained in use by the Hohenzollern family until the early 20th century. It served as a military museum under communist rule, but has since been restored and is once again open to t
Key facts
- Building.name
- Marmorpalais
- Building.alternate_names
- Marble Palace
- Building.image
- Marmorpalais mit Vorgarten.JPG
- Building.caption
- Marmorpalais
- Building.pushpin_map
- Germany#Brandenburg
- Building.pushpin_relief
- y
- Building.building_type
- Palace
- Building.architectural_style
- Neoclassical
- Building.client
- Frederick William II of Prussia
- Building.owner
- Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg
- Building.location_town
- Potsdam
- Building.location_country
- Germany
- Building.construction_start_date
- 1787
- Building.completion_date
- 1791
- Building.architect
- Carl von Gontard Carl Gotthard Langhans
- Building.website
- Stiftung Preußische Schlösser und Gärten
- UNESCO World Heritage Site.child
- yes
- UNESCO World Heritage Site.part_of
- Palaces and Parks of Potsdam and Berlin
via Wikipedia infobox
Described at
Königliche Sommerresidenz zu Füßen des Pfingstbergs am Heiligen See. Hauptschöpfung Friedrich Wilhelms II., der als Kronprinz bereits 1783 ein zentral am Seeufer gelegenes Landhaus mit Weingarten erworben hatte. Nach Regierungsantritt 1786–96 Erweiterung des verfügbaren Geländes bis zum Jungfernsee durch sukzessive Landzukäufe, 1787 Beginn der Arbeiten an Schloss und Park, wahrscheinlich unter konzeptioneller Mitwirkung F. W. v. Erdmannsdorffs. Marmorpalais. Bedeutendes Zeugnis des preußischen Frühklassizismus und der zeitgenössischen Palladiorezeption; charakteristisches Beispiel für den Stilwandel nach dem Tod Friedrichs d. Gr. – Auf in den See ragendem künstlichen Uferplateau erbaut 1787–91, Spätwerk K. v. Gontards, ab 1789 vollendet von C. G. v. Langhans d. Ä., der die Innengestaltung prägte. 1797 von M. Ph. Boumann d.J. um zwei Seitenflügel erweitert; die Flügel innen erst 1843–49 von F. L. Hesse ausgebaut. 1882–1913 Sommersitz der deutschen Thronfolger. Seit 1926 Schlossmuseum, nach 1945 als Offizierskasino und Armeemuseum genutzt. 1988–2006 umfassende bauliche Instandsetzung und Rest., seit 2006 alle Räume wieder museal zugänglich. Außenbau. Zweigeschossiger kubischer Kernbau über quadratischem Grundriss mit zentralem, über das Dach hinausgeführtem Treppenschacht als Sockel für ein rundes Belvedere; seine abgetreppte Kuppel älterer Potsdamer Tradition verpflichtet (s. Militärwaisenhaus, Rathaus). Die flächig gegliederten roten Ziegelfassaden nobilitiert durch den Einsatz unterschiedlicher, farblich delikater Marmorsorten für Architekturglieder und Bauplastik. Die drei Mittelachsen auf allen Seiten durch eine blaugraue Marmorverkleidung wirkungsvoll abgesetzt, im Erdgeschoss mit toskanischen Pilaster- und Säulengliederungen, im Obergeschoss an drei Seiten verknapptes Palladiomotiv. An der Seeseite säulengetragener Balkonvorbau. Die Bauplastik dem klaren architektonischen Gerüst eingeordnet, entworfen von Chr. B. Rode, ausgeführt von den Gebr. Wohler, J. Eckstein und D. Schumann (teilweise durch Kopien ersetzt). Über den Obergeschossfenstern Relieffelder mit köstlichen Puttenszenen – Allegorien der Elemente, der Jahreszeiten, der Fischerei und der Landwirtschaft –, an der Laterne des Belvedere Holzreliefs, ebenfalls mit Putten. Als Abschluss vergoldeter Puttenfries von E. Jury, seine bekrönende in Kupfer getriebene Puttengruppe (1945 zerstört) 1994 rekonstruiert. Beiderseits des Haupteingangs Marmorvasen mit Geniendarstellungen von B. Cavaceppi. – Die eingeschossigen, symmetrisch den Vorhof begrenzenden Seitenflügel durch Viertelkreissegmente mit dem Hauptbau verbunden. Die Hofseiten als Kolonnadengänge gestaltet unter Verwendung von Säulenschäften der damals demolierten Marmorkolonnade Knobelsdorffs im Rehgarten des Parks von Sanssouci. Auf den Rückwänden Freskenzyklus der Nibelungensage, um 1847 nach Entwürfen von C. W. Kolbe d. J. ausgeführt von Ossowsky. Über den Fenstern Rhein- und Donaulandschaften von K. Lompeck. Innen. Gontards Raumeinteilung des Kernbaus, abgeleitet aus der gleichmäßigen Gliederung der Grundfläche in drei mal drei Quadrate, folgt dem palladianischen Grundschema für eine regelmäßige Villa, das 1725 von Lord Burlington in Chiswick neu definiert worden war. Westeingang, Haupttreppe sowie einzelne Erdgeschossräume von Langhans neu konzipiert. Die zentrale Raumfolge in der Hauptachse des Erdgeschosses durch elegante, farblich nuancierte Stuck- und Marmorarbeiten herausgehoben, ausgeführt wesentlich von C. Ph. Sartori d. J. Im Zentrum das belichtete und zum Vestibül durch vier gekuppelte Säulen geöffnete Treppenhaus. Dahinter der etwas tiefer liegende, dreiteilige Grottensaal mit vier wandhohen Spiegelpfeilern und naturalistischen Muschel- und Pflanzenmotiven aus lackiertem Metall und Stuck. Die seitlichen Kabinette von Langhans durch Hermenpilaster abgeteilt; die Plafondgemälde mit Meeresthemen bereits 1793 mit allen anderen Erdgeschossdecken erneuert. Hauptbild Entführung der Amphitrite durch Poseido
Excerpt from a page describing this subject · 6,650 chars · not written by Vinony
~9 min read
Encyclopedic overview
5 sectionsContents
- Building history
- The interior rooms
- See also
- References
- External links
The Marmorpalais (or Marble Palace) is a former royal residence in Potsdam, near Berlin in Germany, built on the grounds of the extensive Neuer Garten on the shores of the Heiliger See. The palace was commissioned by King Frederick William II of Prussia and designed in the early Neoclassical style by the architects Carl von Gontard and Carl Gotthard Langhans. Despite the name, brick is the main material. The palace remained in use by the Hohenzollern family until the early 20th century. It served as a military museum under communist rule, but has since been restored and is once again open to the public.
==Building history== The Marmorpalais was designed by the architects Carl von Gontard and (from 1789) Carl Gotthard Langhans, the designer of Berlin's Brandenburg Gate.
Excerpted from Wikipedia’s “Marmorpalais” article, available under the CC BY-SA 4.0 licence.
On the map
4 mapped locations