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Martha-Mitchell-Effekt

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Fehldiagnose, die rational begründete Überzeugungen als Hirngespinste deutet

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Named after
Martha Mitchell
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time of discovery or invention
1988-00-00
Sources (2)

via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

Als Martha-Mitchell-Effekt wird seit Ende der 1980er Jahre eine Fehldiagnose bezeichnet, bei der sachliche Hinweise und rational begründete Überzeugungen als Hirngespinste und Wahnideen gedeutet werden. Zu dieser falschen Einschätzung kann es kommen, wenn jemand Anzeichen für eine Verschwörung oder andere Machenschaften entdeckt, die von anderen aus unterschiedlichen Gründen als abstrus und unsinnig abgetan und verworfen werden. Der Effekt wurde von Brendan Maher nach (1918–1976) benannt, der Ehefrau von John N. Mitchell, dem Wahlkampfmanager Richard Nixons und späteren Justizminister der Vereinigten Staaten. Ihre Vorwürfe stellten sich im Verlauf des Watergate-Skandals als wahr heraus.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA

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