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Michael Hardt

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US-amerikanischer Literaturtheoretiker

Person · Open Library

Born
1960
Works
23

Top works

  • Radical thought in Italy
  • President's House Is Empty
  • Papsttum und Ökumene
  • Open 16
  • Lexikon der Ökumene und Konfessionskunde

via Open Library + Wikidata

Music · MusicBrainz

Type
Person
Country
FR
Active from
1910-01-23
Active to
1953-05-16

via MusicBrainz · CC0

Listeners · Last.fm

Listeners
12
Total plays
26

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via Last.fm · michael hardt

Wikidata facts

Instance of
human
Given name
Michael
Gender
male
Citizenship
United States
Place of birth
Bethesda
Languages spoken
English language
Academic degree
Doctor of Philosophy
Field of work
philosophy
Movement
queer theory
Image
Marx200 (41907175452).jpg
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Commons category
Michael Hardt
date of birth
1960-01-01
influenced by
Félix Guattari
Sources (2)

via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

Michael Hardt (* Januar 1960 in Washington, D.C.) ist ein US-amerikanischer Literaturtheoretiker der Duke University. Sein wohl bekanntestes Werk ist Empire, das er gemeinsam mit Antonio Negri geschrieben hat. Im Nachfolgeband Multitude, der im Original im August 2004 veröffentlicht wurde, legen Hardt und Negri die Idee der Multitude im Detail dar, die in Empire nur vage und in ihrer Richtung erörtert wurde. Die Autoren sehen diese Idee als einen möglichen Katalysator für das Entstehen einer globalen Demokratie. Hardt und Negri trafen erstmals 1986 in Paris aufeinander. Zu diesem Zeitpunkt war Hardt mit der Übersetzung von Negris Buch über Spinoza ins Englische beschäftigt. Im Anschluss an ein eine Woche andauerndes Arbeitstreffen entwickelte sich eine Freundschaft, die auch eine langjährige literarische Zusammenarbeit bedeutete. Hardt ist Unterstützer der Kampagne für ein Parlament bei den Vereinten Nationen. Hardt ist davon überzeugt, dass die Vorstellungen des Bildungsbürgertumes von einem fairen Zugang zu Bildung und Universitäten momentan Stück für Stück zurückgenommen werden – gerade der „War on Terror“ habe in den Vereinigten Staaten von Amerika ein Klima geschaffen, in dem nur ein begrenztes technisches und militärisches Grundverständnis gefördert werde und die Gemeinwohlidee untergehe. Das für die sogenannte biopolitische Ökonomie notwendige Wissen, „das Schaffen von Ideen, Bildern, Code, Neigungen und anderen immateriellen Gütern“, werde in seiner Notwendigkeit noch nicht als existentielle Voraussetzung für die ökonomische Innovation erkannt. Im Jahr 2005 war Hardt Fellow des Kollegs Friedrich Nietzsche zum Thema „Democracy in the Age of Empire“.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA