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Rapid Sequence Induction

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Also known as rapid sequence intubation, rapid sequence induction and intubation, RSI, RSII

Anästhesieverfahren

Research

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Sources (2)

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Article · Deutsch

Die Rapid Sequence Induction (RSI, englisch, etwa: „schneller Ablauf der (Narkose-)Einleitung“) (auch Blitzintubation, Blitzeinleitung, Ileus-Einleitung, Crush-Intubation und Nicht-Nüchtern-Einleitung) ist eine Sonderform der Narkoseeinleitung. Sie kommt zur Anwendung, wenn für den Patienten ein erhöhtes Risiko besteht, dass Mageninhalt erbrochen wird oder passiv zurückfließt (Regurgitation) und dieser oder andere Sekrete wie Blut in die Atemwege gelangen (Aspiration). Daran kann der Patient ersticken oder in der Folge eine lebensbedrohliche Lungenentzündung entwickeln. Typische Risikokonstellationen sind unter anderem nicht nüchterne Patienten, fortgeschrittene Schwangerschaft und starke Blutungen im oberen Verdauungstrakt; ein extremes Risiko liegt bei Darmverschluss (Ileus) vor, so dass die Technik häufig als Ileuseinleitung bezeichnet wird. Der Ausdruck Rapid Sequence Induction rührt daher, dass die normale Abfolge (Sequenz) der Intubation verkürzt und bestimmte Schritte übersprungen werden. Ziel ist es, nach der Gabe der Narkosemedikamente die Zeitspanne vom Bewusstseinsverlust bis zur Sicherung des Atemweges durch die endotracheale Intubation so kurz wie möglich zu halten, da die Medikamente den Verschluss der Speiseröhre (Verschlusskraft des oberen Ösophagussphinkters) und die Schutzreflexe des Patienten beeinträchtigen. Für einen tatsächlich protektiven Effekt der RSI wurde in einer kanadischen Untersuchung der Jahre 1966 bis 2006 jedoch keine Evidenz gefunden.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA

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