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F’dérik

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Also known as Fort Gouraud, Fderick

Gemeinde in Mauretanien

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Place details

Locality
F'Derick افديرك
Region
Tiris Zemmour تيرس زمور
Country
Mauritanie موريتانيا
Population
4,073
Timezone
Africa/Nouakchott

via OpenStreetMap · GeoNames

Key facts

Settlement.official_name
Fderîck
Settlement.native_name
افديرك
Settlement.native_name_lang
ar
Settlement.pushpin_map
Mauritania
Settlement.pushpin_label_position
bottom
Settlement.pushpin_mapsize
300
Settlement.pushpin_map_caption
Location in Mauritania
Settlement.subdivision_type
Country
Settlement.subdivision_type1
Region
Settlement.subdivision_name1
Tiris Zemmour Region
Settlement.area_total_km2
169,684
Settlement.population_as_of
2023
Settlement.population_total
11,623
Settlement.elevation_m
455

via Wikipedia infobox

Wikidata facts

Country
Mauritania
Located in
Tiris Zemmour
Elevation
297
Time zone
UTC±00:00
Show 2 more facts
twinned administrative body
Rodez
inception
1984-00-00
Sources (2)

via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

F’dérik (arabisch أفديرك, DMG Afdairik; auch F’Dérick) ist eine Minenarbeiterstadt im Norden Mauretaniens in der Verwaltungsregion Tiris Zemmour, in deren Nähe die größten Eisenerzvorkommen des Landes abgebaut werden. Während der französischen Kolonialzeit hieß der Ort Fort Gouraud. Zwischen F’dérik und der 30 Kilometer östlich gelegenen Hauptstadt der Region Zouérate erheben sich die schroffen, aus schwarzen Gesteinsbrocken bestehenden Felshügel des Kediet ej Jill (Kédia d’Idjil) aus der flachen Sandebene. Dessen Gipfel ist mit 915 Metern der höchste Berg Mauretaniens. 1952 begann das multinationale Konsortium Mines de Fer de Mauritanie (MINERFA) mit den Vorbereitungen zum Abbau von Eisenerz in diesem Gebiet. Seit 1963 wird Eisenerz abgebaut und über die Bahnstrecke Nouadhibou–M’Haoudat zum Verladehafen in Nouadhibou gebracht. 1974 wurde die Betreibergesellschaft unter dem Namen Société Nationale Industrielle et Minière (SNIM) nationalisiert. Bei der Volkszählung im Jahr 2000 hatte der Ort 4431 Einwohner, für 2010 wurden 6175 Einwohner errechnet. Die Kleinstadt ist auf einer Straße vom 300 Kilometer südlich gelegenen Atar zu erreichen. Das einzige öffentliche Verkehrsmittel ist die Eisenbahn von Nouadhibou über Choum. Nach Norden führt eine etwa 400 Kilometer lange Piste nach Bir Moghrein, dem nördlichsten Ort des Landes. Nach wenigen Kilometern auf dieser Strecke zweigt eine Piste in nordwestlicher Richtung zu den Sebkhet ej Jill, den Salzminen von Idjil ab. Mehrere Berber-Stämme transportierten in vorkolonialer Zeit Salz mit Kamelkarawanen von hier nach Marokko im Norden und nach Süden über Chinguetti, Tichitt und Oualata bis an den Niger. Der liegt westlich des Ortes.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA

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