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Also known as Guy R. P. David

französischer Mathematiker

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Wikidata facts

Instance of
human
Given name
Guy
Family name
David
Gender
male
Citizenship
France
Place of birth
Saint-Omer
Occupation
researcher
Languages spoken
French
Student of
Yves Meyer
Field of work
mathematics
Image
Guy David Berkeley 2014.jpg
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date of birth
1957-06-01
maintained by WikiProject
WikiProject Mathematics
Sources (4)

via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

Guy R. P. David (* 1. Juni 1957 in Saint-Omer) ist ein französischer Mathematiker, der sich mit Analysis befasst. David studierte 1976 1981 an der École normale supérieure, erhielt die Agrégation und das DEA und wurde 1981 an der Universität Paris-Süd (Paris XI) bei Yves Meyer promoviert (Thèse du 3ème cycle). Der zweite Teil der Promotion (Thèse d'État) erfolgte 1986 bei Meyer (Noyau de Cauchy et opérateurs de Caldéron-Zygmund). 1982 bis 1989 forschte er für das CNRS an der École Polytechnique. Er ist seit 1989 Professor an der Universität Paris-Süd (ab 1991 Professor 1. Klasse und ab 2001 Classe exceptionelle). David befasste sich mit der Theorie singulärer Integralgleichungen nach der Theorie von Alberto Calderón und mit Hardy-Räumen. Unter anderem befasste er sich mit dem Problem von Painlevé, dessen Lösung durch Xavier Tolsa auch auf Methoden von David aufbaute. David löste 1998 einen Spezialfall, die Vermutung von Vitushkin. Mit Jean-Lin Journé bewies er 1984 das T(1)-Theorem, wofür sie den Salem-Preis bekamen. Der Satz ist von grundlegender Bedeutung für die Theorie singulärer Integraloperatoren vom Calderon-Zygmund Typ. Er befasste sich auch mit der Vermutung von David Mumford und Shah (aus der Theorie der Bildzerlegung) und seine Beiträge zur Theorie der Hardy-Räume trugen zur Lösung der kontinuierlichen (analytischen) Version des Problems des Handlungsreisenden durch Peter Jones 1990 bei. Er arbeitete mit Stephen Semmes zusammen, mit dem er mehrere Bücher veröffentlichte. 2004 erhielt er den Prix Servant und 1990 den Prix IBM France. Im gleichen Jahr erhielt er den Ferran-Sunyer-i-Balaguer-Preis für sein Buch Singular sets of minimizers for the Mumford-Shah functional. 1996 bis 2001 war er Junior-Mitglied und 2010 bis 2015 Senior-Mitglied des Institut Universitaire de France. Für 2020 wurde ihm der Prix Ampère zuerkannt. 1986 war er eingeladener Sprecher auf dem Internationalen Mathematikerkongress in Berkeley (Opérateurs de Caldéron-Zygmund). 1999 wurde er in die American Academy of Arts and Sciences gewählt.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA

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