Skip to content
EntityQ1581576· pop 6· linked from 8 articles

Also known as Fritz Lequis

German actor (1900–1933)

Person · Open Library

Born
1873
Died
1940
Works
26

Top works

  • Ausbeuter der dirnen
  • Die freie prostitution im vormärz
  • Der tanz und die prostitution
  • Lieder aus dem Rinnstein
  • Schlupfwinkel der prostitution

via Open Library + Wikidata

Music · MusicBrainz

Type
Person
Country
DE
Active from
1948-07-22

via MusicBrainz · CC0

Listeners · Last.fm

Listeners
866
Total plays
10,984

Tags

pipe organClassicalorganinstrumentalorgue

Hans Otto (29 September 1922, Leipzig–29 October 1996, Freiberg, Saxony) was a German organist, harpsichordist and cantor. Life and music: Born in Leipzig, Hans Otto was a member of the Thomanerchor, the choir of the St. Thomas Church, Leipzig. Between 1945 and 1948 he studied under the organist Karl Straube at the Institute of Church Music of the University of Music and Theatre Leipzig. After a short spell at the Emmauskirche in Leipzig, Otto moved to Dresden in 1948 as choirmaster, organist a

via Last.fm · Hans Otto

Described at

Hans Otto | Stolpersteine in Berlin

stolpersteine-berlin.de

Auf der Seite „Stolpersteine Finden“ bieten wir eine Karte an, die über Maptiler eingebunden wird. Hans Otto wurde am 10. August 1900 in Dresden geboren. Er studierte Schauspiel in Dresden, war Interpret klassischer Rollen und hatte ab 1920 Engagements in Frankfurt am Main, Gera, Zeitz und Hamburg. 1929/1930 wurde Hans Otto an das Staatliche Schauspielhaus am Gendarmenmarkt berufen. Er zählte zu den hoffnungsvollen künstlerischen Begabungen und war außerdem ein begeisterter und von seiner politischen Überzeugung durchdrungener Mann. Seit 1923 war er Mitglied der KPD und erster Vorsitzender des Arbeiter-Theaterbundes, Bezirk Berlin, und Instrukteur für Berliner Agitpropgruppen. Seit 1931 leitete Hans Otto die Gruppe „Film-Bühne-Musik“ in der Revolutionären Gewerkschaftsopposition, die von der KPD ins Leben gerufen worden war. Er gehörte als Funktionär der Unterbezirksleitung der KPD im Zentrum Berlins an. Schon früh rieten ihm Freunde eindringlich, Deutschland zu verlassen. Aber sein ausgeprägter Optimismus sowie sein Verantwortungsgefühl veranlassten ihn, trotz der warnenden Stimmen, in Deutschland zu bleiben. Ab 1933 wurde Hans Otto vor die Entscheidung gestellt, sich dem NS-Regime zu beugen oder das Schauspielhaus zu verlassen. Er wählte den illegalen Weg und beteiligte sich am antifaschistischen Widerstandskampf der KPD in Mitte. Hausdurchsuchungen setzten die ersten Warnzeichen, aber Hans Otto ließ sich davon nicht einschüchtern und setzte seinen Widerstand fort. Am 14. November 1933 ergriff die SA den Schauspieler. Er wurde durch mehrere SA-Kasernen gezerrt und misshandelt. Zuletzt befand er sich in ihrem Hauptsitz in der Voßstraße. Trotz seiner Folterungen brachte Hans Otto noch genügend Kraft und Liebe gegenüber anderen Mithäftlingen auf, um sie zu pflegen und zu trösten. Hans Otto wird viele Tage lang schwer misshandelt und schließlich von SA-Männern aus dem Fenster gestürzt. Bewusstlos, mit mehreren Schädelbrüchen, lag er zuletzt im Staatskrankenhaus, wo er am 24. November 1933 seinen Verletzungen erlag. Seine Ermordung löst im Ausland Protestaktionen aus. Alle Texte und Bilder auf dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nicht ohne Erlaubnis des/r Rechteinhaber in verwendet werden.

Excerpt from a page describing this subject · 4,558 chars · not written by Vinony

Available in 5 languages

via Wikidata sitelinks · CC0