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municipality in Landkreis Hersfeld-Rotenburg in Hesse, Germany

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Historisches Ortslexikon : Einfache Suche : LAGIS Hessen

lagis-hessen.de

Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de . Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um. Ursprünglich kleines Straßendorf an den Südausläufern des Knüllgebirges im Tal der in die Fulda mündenden Aula. Kern der Siedlung im Norden um die Dorfmühle und die höher gelegene Kirche, daran wiederum nördlich anknüpfend der Guts- bzw. Schlossbereich. Hauptachse ist die durch den Ort nach Nordwesten Richtung Schwalmstadt führende B 454. Bis um 1900 zunächst nur geringe Ausdehnung nach Süden und Osten entlang der Zufahrtsstraßen. Grundlegender Wandel durch die ab 1936 durch Kirchheims Gemarkungen gebauten Autobahnen, die A 7 von Frankfurt Richtung Kassel und die A 4 Richtung Eisenach. Kirchheim befindet sich westlich des gleichnamigen Autobahndreiecks. Südöstlich des alten Kerns entsteht im Biedbachtal ein großes Familien-Feriendorf im Ibratal an einem aufgestauten See das Feriendorf Seepark Kirchheim. Im Westen ehemaliger Bahnhof der Eisenbahnlinie Bad Hersfeld – Schwalmstadt/Treysa "→ Eisenbahnlinien in Hessen") (Inbetriebnahme der Strecke 1.5.1906) bis zur Stilllegung der Strecke am 10.9.1984. Die östlich von Kirchheim verlaufende Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg wurde 1991 fertiggestellt. Rund 2,5 km ostnordöstlich der Ortsmitte nördlich des Großerrück, fanden sich in einem von Westen kommenden Seitental des oberen Asbachtals Hinweise auf eine Wüstung, der bislang keine Namen in Schriftquellen zugewiesen werden konnten. In Kirchheim entwickeln sich zwei getrennte Herrschaftsbereiche, die beide auf ursprüngliche Hoheitsrechte der Reichsabtei Herrsfeld zurückgehen: Die Burg bzw. das Herrenhaus der Hattenbacher, später der Baumbacher und das Dorf Kirchheim. 1236 urkundet der Abt von Hersfeld in Kirchheim. 1253 übergibt Graf Heinrich von Schwarzburg dem Kloster Hersfeld mit seiner Ehefrau Sophie und seiner Tochter Ermengard sieben Hufen aus seinem Eigengut im Ilmtal als Ersatz für sieben Hufen in Kirchheim, die er vom Kloster als Lehen hatte. 1348 verkauft Eberhard von Milnrode das von den Grafen von Ziegenhain rührende Lehen in Kirchheim an Volprecht Kellner und Dietrich Schäfer verpfändet hat. 1426 überträgt Apel von Hattenbach seinem Neffen Johann von Bimbach seinen Besitz, besonders den Burgsitz in Hattenbach und den zur Burg gehörenden Besitz in weiteren zahlreichen genannten Orten, darunter auch Kirchheim, für 400 Gulden. 1440 und 1459 lassen sich die Herren von Schlitz in Kirchheim als Lehnsmannen von Hersfeld nachweisen. 1490 belehnt Heinrich von Hattenbach Johann Schobmack als Vormund des Lorenz Folns und seiner Geschwister mit einem Gut in Kirchheim. Um 1583 ist das Gut Kirchheim als Erbe und in den Händen der Barbara von Hattenbach und ihres Gatten Reinhards von Dalwigk. Das Ehepaar verpfändete und verkaufte es schließlich an Reinhard von Baumbach. Der Lehnsbesitz umfasste die Burg und eine Mühle. Dazu gehörten auch mehrere Hintersiedler. Außer den Diensten dieser Hintersiedler hatten die von Baumbach keine Rechte und Zinsen im Dorf. 1770 haben die von Baumbach eine "freie adliche Wohnung und ein Meierhaus auf den Sieben Morgen genannt" Zur Entwicklung der im Zuge der hessischen Gebietsreform am 1.2.1971 neu gebildeten Gemeinde s. Kirchheim, Gemeinde . Sitz der Gemeindeverwaltung ist Kirchheim. Vor der Erhebung Hersfelds zum Reichskloster (775) erhält dieses von liberi homines insgesamt 18 Hufen und 18 Mansen in den Orten Kirchheim (Altkreis Hersfeld), Lispenhausen (Altkreis Rotenburg) [fälschlich bei Reuling: Lautenhausen], Ottrau und (Wüstung) Grenf (beide Altkreis Ziegenhain) (Historisches Ortslexikon Ziegenhain "→ Details in der Hessischen Bibliographie nachschlagen") , S. 58 u. 145). Im 15. Jahrhundert Pfar

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Wikidata facts

Official name
Kirchheim
Population
3637
Area
50.61
Elevation
244
Official website
www.kirchheim.de
Image
Kirchheim nord hessen.jpg
Dialing code
06628
Licence plate code
HEF
Show 4 more facts
Commons category
Kirchheim (Hessen)
postal code
36275
native label
Kirchheim
Sources (9)

via Wikidata · CC0

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