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Lovis Corinth

File:Lovis_Corinth_1887.jpg · Wikimedia Commons · See Wikimedia Commons

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Lovis Corinth

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Also known as Louis Corinth, Lovis Korint, Corinth Lovis, Corinth, l. corinth, lowis corinth, louis corinth, professor lovis corinth

German painter (1858–1925)

Key facts

Born
Franz Heinrich Louis , 21 July 1858, Tapiau , Kingdom of Prussia
Died
17 July 1925 (aged 66), Zandvoort , Netherlands
Education
Academy of Fine Arts , Munich

via Wikipedia infobox

Described at

LeMO Biografie - Lovis Corinth

Das Online-Portal zur deutschen Geschichte vom 19. Jahrhundert bis heute. Epochendarstellung mit Sammlungsobjekten, Foto-, Audio- und Filmdokumenten, Biografien, Chroniken, Zeitzeugen.

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21. Juli: Lovis (eigtl. Franz Heinrich Louis) Corinth wird als Sohn des Gerbers Heinrich Corinth und dessen Frau Wilhelmine in Tapiau (Ostpreußen) geboren. Umzug der Familie nach Königsberg. Corinth beginnt das Akademiestudium als Schüler des Genremalers Otto Günther (1838-1884). Auf Empfehlung Günthers beginnt Corinth ein Studium an der Münchner Akademie, wo der Technik der Aktstudie große Bedeutung beigemessen wird. Nach dem Militärdienst als Einjährig-Freiwilliger nimmt er das Studium an der Akademie wieder auf. Corinth zieht nach Berlin. Er nimmt den Künstlernamen Lovis Corinth an. Mit dem ersten Selbstporträt beginnt er seine lebenslange Selbstanalyse mit Hilfe der Malerei. Er zieht nach München. Ausstellung des literarischen Figurenbildes "Diogenes" im Münchner Glaspalast. Das Werk wird von der Kritik scharf angegriffen. Mit anderen unzufriedenen Mitgliedern der Secession gründet er die "Freie Vereinigung" mit dem Ziel, ihre Ausstellungsmöglichkeiten zu verbessern. Da sein Bild "Salome" von der Münchner Secessionsjury zurückgewiesen wird, sieht er sich in seinem Beschluss bestärkt, München zu verlassen. Corinth pendelt zwischen München und Berlin. Freundschaft mit Max Liebermann und Gerhart Hauptmann . Teilnahme an der 2. Ausstellung der "Berliner Secession " und Ausstellung bei dem Kunsthändler Paul Cassirer . Corinth siedelt nach Berlin über und eröffnet eine Malschule. Er wird Mitglied der "Berliner Secession", in deren Vorstand er im kommenden Jahr gewählt wird. Nach Liebermanns Rücktritt als Präsident der "Berliner Secession" wird Corinth zum Vorsitzenden gewählt. Dezember: Er erleidet einen Schlaganfall, der ihn halbseitig lähmt. Als Geste der Versöhnung zeigt die "Berliner Secession" eine große Corinth-Retrospektive. Als 42 Mitglieder unter Führung Liebermanns die Secession verlassen und die "Freie Secession" gründen, bleibt Corinth als einziger namhafter Künstler der alten Secession verbunden. August: Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs wird von Corinth mit patriotischem Eifer begrüßt. Wie viele andere Künstler erhofft er sich vom Krieg einen radikalen Neubeginn. Als Patriot will er seit Kriegsbeginn Generale und Politiker porträtieren. So entsteht das Portrait des Organisators und Chefs der Kaiserlichen Marine Großadmiral Alfred von Tirpitz . Die Akademie der Künste in Berlin verleiht ihm den Professorentitel. Der Zusammenbruch des Kaiserreichs erschüttert Corinth in seinen politischen und künstlerischen Überzeugungen. Er erwirbt ein Grundstück in Urfeld am Walchensee und zieht sich immer mehr vom Leben in der Großstadt zurück. Die Frühjahrsausstellung der Akademie vereinigt die Werke Liebermanns, Corinths und Oskar Kokoschkas zu einer Trias.

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Wikidata facts

Instance of
human
Gender
male
Citizenship
Germany
Place of birth
Gvardeysk
Place of death
Zandvoort
Languages spoken
German
Participant in
Documenta III
Image
Lovis Corinth 1887.jpg
Work location
Zandvoort
Show 17 more facts
Commons category
Lovis Corinth
date of birth
1858-07-21
date of death
1925-07-17
Commons Creator page
Lovis Corinth
name in native language
Lovis Corinth
birth name
Franz Heinrich Louis Corinth
Commons gallery
Lovis Corinth
cause of death
pneumonia
manner of death
natural causes
writing language
German
start of work period
1872-01-01
end of work period
1925-01-01
influenced by
Peter Paul Rubens
pseudonym
Corinth, Franz Heinrich Louis
Sources (12)

via Wikidata · CC0

Works in European collections

36 objects attributed to Lovis Corinth, held across European museums, libraries & archives · via Europeana

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Encyclopedic overview

Lovis Corinth (21 July 1858 – 17 July 1925) was a German artist and writer whose mature work as a painter and printmaker realized a synthesis of impressionism and expressionism.

Corinth studied in Paris and Munich, joined the Berlin Secession group, later succeeding Max Liebermann as the group's president. His early work was naturalistic in approach. Corinth was initially antagonistic towards the expressionist movement, but after a stroke in 1911 his style loosened and took on many expressionistic qualities. His use of color became more vibrant, and he created portraits and landscapes of extraordinary vitality and power. Corinth's subject matter also included nudes and biblical scenes.

Excerpted from Wikipedia’s “Lovis Corinth” article, available under the CC BY-SA 4.0 licence.

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