Also known as interchangeable-lens camera, camera body, body
Fotoapparat mit austauschbaren Komponenten innerhalb eines voll kompatiblen Kamerasystems
Eine Systemkamera ist ein Fotoapparat mit austauschbaren Komponenten innerhalb eines voll kompatiblen Kamerasystems. Die wichtigsten Komponenten eines solchen Systems sind einerseits die Kamera (der body) und andererseits die passenden Objektive (oft auch lens genannt). Ein anderer Ausdruck für Systemkameras ist daher auch Wechselobjektiv-Kameras, Kameras mit interchangeable lenses. Gängigerweise hat jeder Kamerahersteller ein oder mehrere eigene Systeme. Es gibt allerdings Unternehmen wie beispielsweise Sigma und Tamron, die für Kameragehäuse anderer Hersteller Objektive oder anderes Zubehör produzieren. Das Micro-Four-Thirds-System wiederum ist das bekannteste Beispiel für einen Standard, auf den sich mehrere Hersteller geeinigt haben. Ferner kann man eventuell fremde Objektive dank eines Adapters an seiner Kamera verwenden, dabei gehen aber oft Funktionen wie der Autofokus verloren. In den meisten Fällen bedeutet ein Systemwechsel für einen Fotografen, sich sowohl eine neue Kamera als auch neue Objektive kaufen zu müssen. Nicht als Systemkameras gelten Kompaktkameras und Bridgekameras. Auch wenn es für diese Kameras spezifisches Zubehör geben mag, das man nur für die jeweilige Kamera verwenden kann, fehlt ihnen das entscheidende Kriterium für eine Systemkamera: Man kann das Objektiv nicht wechseln.
Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA
Discovered by embedding cosine similarity (sentence-transformers MiniLM, 384-dim).