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Also known as Würzburg–Treuchtlingen railway, Treuchtlingen–Würzburg railway
railway line in Germany
Markt Berolzheim - die offizielle Homepage: Obere Altmühltalbahn
marktberolzheim.de →Die Strecke Würzburg-Ansbach-Treuchtlingen (frühere KBS 415, jetzige KBS920): von den einst 28 Stationen der 140km langen Strecke wurden 15, also mehr als die Hälfte, aufgelöst. Den südlichsten Abschnitt zwischen Gunzenhausen und Treuchtlingen traf es besonders: Hier gibt es auf den rund 25km keinen einzigen Zwischenhalt mehr. Grund hierfür war ein Pilotprojekt Ende der 70er Jahre. Als erster großer Versuch in Franken (BD Nürnberg) wurde trotz intakter Hauptstrecke ein ganzer Abschnitt des Nahverkehrs von der Schiene auf die Straße verlegt. Im Frühjahr 1978 fuhren zum letzten Mal die E-Loks vom Typ 144 des Bw Würzburg mit Silberlingen und Umbauwägen die Nahverkehrszüge zwischen Ansbach und Treuchtlingen. Anders als bei Stilllegungen von Nebenbahnen, bei der für Gemeinden und Bürger oft eine kleine beschauliche Welt zusammen brach, ging diese „Angebotsumstellung“ weitestgehend unspektakulär über die Bühne. Die Strecke wurde ja nach wie vor rege befahren und die Bahnhöfe waren aus Betriebsgründen sogar weiterhin besetzt. Für die oftmals weitab der Bahnhöfe gelegenen Orte war es sogar teilweise ein Vorteil, nun direkte Busstationen im Ort selbst zu haben. Auch die Kontenbahnhöfe Gunzenhausen und Treuchtlingen mussten wechselvolle Geschichte und Bedeutungsverluste über sich ergehen lassen. So ist es nicht verwunderlich, dass kaum Aufnahmen und nur wenige konkrete Erinnerungen aus der Zeit zwischen 1965 und 1985 zu diesem Streckenabschnitt vorhanden sind. 1993 schlug dann auch dem Güterverkehr die letzte Stunde, nur die Holz- und Kesselverladungen in Gunzenhausen, sowie Schotter in Treuchtlingen sind übrig geblieben. Fracht, Waren und Stückgutverkehr, auch an den Zwischenstationen Windsfeld, Markt Berolzheim und Wettelsheim, gibt es seit 15 Jahren nicht mehr. Ein damals wie heute klassischer Knotenpunkt zweier Hauptstrecken: Seit 1906 kreuzen sich Nürnberg-Treuchtlingen-Augsburg und Würzburg-Treuchtlingen-München. Anfang der 60er Jahre war es unter Eisenbahnern noch als großes Dampf-Bw bekannt, u.a. mit 01ern und 044ern waren legendäre Baureihen beheimatet. Selbst Züge wie der bekannte „Blaue Enzian“ machten zum Umspannen von Elektro auf Dampf oder Diesel Halt. Bis 1965 waren jedoch alle vier von dort ausgehenden Stränge elektrifiziert, so dass 1968 – trotz zusätzlicher Beheimatung von E-Loks - das Bw aufgelöst wurde. Die Stadt an der Altmühl war neben Bw-Standort auch ein wichtiger Rangierbahnhof. 27 Gleise (1-7 für die Reisezüge) zeugen noch heute davon. Neben der Zusammenstellung von Güterzügen mussten auch viele Personen- und Eilzüge bereitgestellt werden –Treuchtlingen war häufig Start- und Zielbahhof. Es wäre zu aufwendig, die vielen Loktypen zu benennen, die in Treuchtlingen zu sehen waren. Durch zwei auch international genutzte Strecken war - und ist - die Vielfalt groß. 1977 wurde der Rangierknoten aufgelöst, 1978 folgte der Personennahverkehr Richtung Ansbach, 1980 der Richtung Donauwörth. Dadurch ging die Bedeutung und das Verkehrsaufkommen deutlich zurück. Erst Anfang der 90er Jahre kam wieder etwas Licht in den tristen Treuchtlinger Bahnalltag. Der eingeführte Bayerntakt im Regionalverkehr machte den Bahnhof wieder zu einer gut frequentierten Umsteigestation inmitten der Großstädte München, Nürnberg, Augsburg und Würzburg. 2004/05 wurde der Bahnhof komplett saniert und aufwendig erneuert: u.a. ein neuer Empfangsbereich inklusive Reisezentrum und Reiseshop sowie komplett neue Bahnsteige mit modernen Anzeigetafeln sowie Fahrstühlen. Auch die veralteten Gleisanlagen wurden durch neue ersetzt. Hauptsächlich Schüler und Arbeitspendler nutzten in den 60er und 70er Jahren noch die Bahn, wobei die Ströme mehrheitlich aus Richtung Treuchtlingen kommend nach Gunzenhausen-Ansbach bestanden. Bis auf den einfachen Haltepunkt Ehlheim waren die Stationen „echte“ besetzte Bahnhöfe, mit Nebengleisen, Weichen und Signalen ausgestattet. Es wurde täglicher Stückgutverkehr abgewickelt. Wettelsheim war mit einem Ladegleis ausge
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