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Baumkuchen
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Baumkuchen

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thumb|right|300px|Baumkuchen, with characteristic circular tree ring markings

Nutrition · Open Food Facts

Typical values per 100 g · averaged across 19 products

eNutri-Score
4NOVA · Ultra-processed food
Energy
225 kcal
Fat
22 g
— of which saturates
10.7 g
Carbohydrates
48.6 g
— of which sugars
36.3 g
Fibre
0 g
Protein
5.8 g
Salt
0.33 g
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Baumkuchen | Konditorei Hollhorst

Hier schmeckt es noch wie in der guten alten Zeit, denn wir stellen feine Backwaren und traditionelle Gebäcke nach überlieferten Rezepten ohne Emulgatoren und Fertigmischungen her!

konditorei-hollhorst.de

Aus der Literatur ist zu entnehmen, dass der Baumkuchen eine lange und wechselvolle Geschichte hat. Die Forschungen und Studien von Fritz Hahn in alten Koch- und Backbüchern zeigen, dass der Baumkuchen, wie wir ihn heute kennen, nicht einfach so erfunden wurde. Ganz im Gegenteil. Der Baumkuchen hat sich in wechselvollen Zeitläufen vom Altertum bis heute vom einfachen Gebäck bis zum Edelerzeugnis heutigen Verständnisses, in mehreren Stufen entwickelt. Fritz Hahn beschreibt in anschaulicher Weise, wie diese Entwicklung des Baumkuchens beeinflusst von der Geschichte und vom jeweiligen technischen Stand des Kochens, Bratens in fünf Entwicklungsstufen verlaufen ist. Schon um 400 v. Chr. wurde in Griechenland ein „Urahne des Baumkuchens“ als Kultgebäck hergestellt. Die Technik des Backens wurde abgeleitet vom Fleischbraten an einem drehbaren Holzspieß. Auf offenem Feuer wurde ein brotähnlicher Teigstrang um den Holzspieß gewickelt und gebacken. In verschiedenen geschichtlichen Schriften aus dem europäischen Kulturraum werden Vorläufer des Baumkuchens unter immer anderen Namen erwähnt. So z. B. „Prügelkrapfen“, „Spießlaib“, „Notbrot“, „Kuchen an einem Spieße“, „Heydenische“ oder „Bohemische Kuchen“, „Spießkuchen“, „Prügelkuchen“. Soldaten des Altertums sollen in Kriegszeiten solche Gebäcke am Lagerfeuer gebacken haben. Um 1500 wurden z. B. in Nürnberg und Frankfurt „Eyer- oder Spießkuchen“ als bevorzugte Hochzeitsgebäcke hergestellt. Bemerkenswert ist es, dass in Schriften immer wieder geschildert wird, wie sich Frauen, Köchinnen bzw. Hausfrauen sehr erfolgreich mit dem Baumkuchen-/ Spießkuchenbacken befasst haben. Irgendwann im Laufe der Geschichte hat ein experimentierfreudiger Baumkuchenbäcker dem bis dahin brotähnlichen Teig Honig, Gewürze, Mandeln und Eier zugesetzt. Aus dem Spießbrot wurde ein Spießkuchen. Somit war der erste Schritt in Richtung des heutigen Edelerzeugnisses getan. In der Hochzeit der höfischen Koch- und Backkunst, als jeder fürstliche Hof seinen eigenen Meisterkoch und Zuckerbäcker hatte, begann der eigentliche Siegeszug des Baumkuchens. Aus den höfischen Küchen gelangten Rezepte und Kenntnisse der Backtechnik des Baumkuchens zu den sich dann etablierenden Konditoren. Mit der Zeit bildeten sich regionale Schwerpunkte der Baumkuchenerzeugung. Gleichzeitig entstanden auch bestimmte Rezepturen bzw. Qualitätseigenarten in den einzelnen Regionen. Aus der Literatur kann man ableiten, dass die Geburtsstunde des Baumkuchens, wie wir ihn heute kennen und schätzen, 500 Jahre zurückliegen muss. Schon damals scheint der König der Kuchen eine „merkwürdige“ Beziehung zu den Behörden gehabt zu haben. 1485 wurde in einer Nürnberger Polizeiverordnung die Zahl der Personen vorgeschrieben, die zum Baumkuchenessen nach der Hochzeit eingeladen werden durften. Heute ist so etwas allerdings nicht mehr denkbar. Jedoch gibt es stattdessen Regeln, die die „Anzahl“ (Menge) der Eier in der Rezeptur vorschreiben. Die eine Version leitet sich vom Aussehen des Baumkuchens ab. Schneidet man einen Kuchen nämlich durch, dann zeigt er eine ringförmige Maserung, die den Jahresringen eines Baumes ähnelt. Diese Maserung beim Baumkuchen rührt daher, dass die Masse in Schichten gebacken wird. Jede aufgetragene Schicht entwickelt sich beim Backen zu einer porösen Struktur mit einer bräunlichen Haut auf der Oberfläche.Darauf wird dann die nächste Schicht aufgetragen und dies so weiter, bis der Baumkuchen die gewünschte Dicke hat. Eine andere Version erklärt den Namen aus dem geschichtlichen Verlauf der Entstehung dieses Kuchens. Häufig wurden die Vorläufer des heutigen Baumkuchens auf hölzernen Spießen, Stangen oder hölzernen Prügeln gebacken. Von dort her soll sich dann der Name Baumkuchen, sprich: auf Holzstangen gebackener Kuchen, herleiten. Von wo immer der Name letztlich richtig abgeleitet wurde, ist sicherlich heute nicht mehr bindend festzustellen. Was zuerst noch aus Brotteig gebacken wurde, entwickelte sich im Laufe der Zeit durch Zu

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Baumkuchen,dresden,Deutschland.JPG
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6 sections
Contents
  • History
  • Characteristics
  • Variations
  • Baumkuchen in Japan
  • See also
  • References

thumb|right|300px|Baumkuchen, with characteristic circular tree ring markings

Baumkuchen () is a kind of spit cake from German cuisine. It is also a popular dessert in Japan. The characteristic rings that appear in its slices resemble tree rings, and give the cake its German name, Baumkuchen, which literally translates to "tree cake" or "log cake".

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