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Dschanāba

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Also known as Ḏj̲anāba, Janāba, Djunub, Junub, ritual impurity in Islam, impurity in Islamic rituals, Islamic ritual impurity, Islamic impurity in rituals

REDIRECT Sexuality_in_Islam#Purification_and_hygiene

Wikidata facts

Named after
abstinence
Religion
Sufism
Official language
Arabic
Operator
Sālik
Main subject
ejaculation
Material used
sperm
Image
004043 An-Nisa UrduScript.jpg
Connects with
wudu
Show 9 more facts
Commons category
Ritual impurity in Islam
present in work
tafsir
language of work or name
multiple languages
facet of
batil
name in native language
جَنَابَةٌ، اَلْجَنَابَةُ
vocalized name
جَنَابَةٌ، اَلْجَنَابَةُ
partially coincident with
vomiting
Sources (1)

via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

Als Dschanāba (arabisch جنابة, DMG ǧanāba) wird im Islam ein Zustand der rituellen Unreinheit bezeichnet, der durch Geschlechtsverkehr oder einen Samenerguss eintritt. Er kann nur durch eine Ghusl genannte Vollwaschung oder Tayammum beseitigt werden. Eine Person, die sich in diesem Zustand der Unreinheit befindet, wird Dschunub genannt. Der Dschanāba-Zustand wird auch große Unreinheit (al-ḥadaṯ al-akbar) genannt, im Gegensatz zur kleinen Unreinheit (al-ḥadaṯ al-aṣġar), die durch Wudū' beseitigt wird. Der Unterschied zwischen der großen und der kleinen Unreinheit beruht auf den Aussagen in Sure 5:6, wo die Gläubigen zum einen aufgefordert werden, sich Gesicht, Hände und Füße zu waschen und sich über den Kopf zu streichen, zum anderen aber auch dazu angehalten werden, sich zu reinigen, wenn sie Dschunub sind. Ein Dschunub kann kein gültiges rituelles Gebet verrichten. Des Weiteren darf er keinen Tawāf um die Kaaba vollziehen und außer bei Notwendigkeit sich nicht in der Moschee aufhalten. Außerdem darf er in seinem unreinen Zustand weder Koran-Exemplare berühren noch aus dem Koran zitieren.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA