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Wanfried
EntityQ1432· pop 40· linked from 48 articles

Wanfried () is a town in the Werra-Meißner-Kreis in northeasternmost Hesse, Germany. It is classified as a Landstadt, a designation given in Germany to a municipality that is officially a town (Stadt), but whose population is below 5,000. It literally means “country town”.

Key facts

German location.type
Stadt
German location.name
Wanfried
German location.image_coa
Wappen Wanfried.svg
German location.image_plan
Wanfried ESW.svg
German location.state
Hessen
German location.region
Kassel
German location.district
Werra-Meißner-Kreis
German location.elevation
190
German location.area
46.88
German location.postal_code
37281
German location.area_code
05655
German location.licence
ESW
German location.Gemeindeschlüssel
06 6 36 013
German location.divisions
5 districts
German location.mayor
Wilhelm Gebhard
German location.leader_term
2019–25
German location.party
CDU

via Wikipedia infobox

Described at

Historisches Ortslexikon : Einfache Suche : LAGIS Hessen

lagis-hessen.de

Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de . Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um. Kleinstadt mit unregelhaften Grundrissmerkmalen am rechten Ufer der Werra unmittelbar an der heutigen Bundeslandgrenze zum Freistaat Thüringen. Der Ort wird parallel zur Werra in N-S-Richtung von der Markstraße als Hauptachse mit dichter Zeilenbebauung durchzogen. Von hier zahlreiche Straßen und Gassen nach O Richtung Fluss. Zentralen Raum nimmt das Landgrafenschloss Wanfried im Südosten ein. Evangelische Pfarrkirche in zentraler Lage im Norden, katholische am Ende der Markstraße im Süden. Ehemaliger Hafen (sog. Schlagd) mit Lager und Stapelhäusern an der Werra bzw. an dem hier angelegten Mühlgraben. Jüngere Siedlungsentwicklung nach N, S und vor allem NO über den Bahnhof hinaus. Das durch Eingemeindung vergrößerte Stadtgebiet erstreckt sich im Werratal und im östlichen Teil des Schlierbachwalds. Chausseen nach Eschwege und in die thüringischen Orte Treffurt und Eigenrieden. Moderne Umgehung durch die von Eschwege kommende B 249 im Nordosten bzw. die nach Treffurt führende B 250 im Süden, die östlich der Ortslage aufeinandertreffen. Außerdem ist Wanfried über die Landesstraße L3244 und die Kreisstraße K13 an das Straßenverkehrsnetz angebunden. Bahnhof der Eisenbahnlinie Meinhard/Schwebda – Treffurt ("Werratalbahn II") "→ Eisenbahnlinien in Hessen") (Inbetriebnahme der Strecke 1.5.1902) (Strecke zwischen 1945 und 1958 stillgelegt). Das vorherige Dorf Wanfried erscheint 1527 als Flecken. Zur Stadt erhoben wurde dieses aber erst 1608. Kurz darauf erfolgt die Befestigung mit Graben und Palisaden, während die Mauerzüge nur teilweise fertiggestellt werden. Angelegt werden 6 Bastionen und 5 Tore: Ober- und Klaustor (auch Treffurter Tor), Unter- oder Heiligenstädter Tor (um 1613) Gattertor (nach Osten) Schlagd- und Oberwaschtor an der Werra. Im 19. Jahrhundert niedergelegt. Vor 1015 erwirbt der König ein Gut in Wanfried von einem Siegfried, behält es aber nur kurz in Besitz. 1015 tauscht Kaiser Heinrich II. zu Gunsten des Bistums Bamberg vom Kloster Hersfeld die Höfe Rodheim, Welbhausen, Schnackenwerth und Wonfurt gegen Besitzungen zu Wanfried, Liutfrideshusun und Klobikau (Stadt Bad Lauchstädt im Saalekreis in Sachsen-Anhalt) ein. 1306 überlässt Albrecht, Landgraf zu Thüringen und Pfalzgraf von Sachsen dem Landgraf Heinrich u.a. die "Lehenschaft" zu Wanfried und Frieda. 1342 verfügt der Landgraf über das Gericht. Er nimmt jedoch zahlreiche Verpfändungen von Schloss, Amt und Dorf vor (Zusammenstellung bei Karl G. Bruchmann, Kreis Eschwege "→ Details in der Hessischen Bibliographie nachschlagen") , S. 87 Anm. 5). Von 1385 bis 1433 gehören Schloss und Amt zu Thüringen. Pfandnehmer sind u.a. die von Boyneburg, von Keudell, von Honstein, von Eschwege, von Baumbach, von Berlepsch und von Herda. Zudem geben die Landgrafen Burglehen u.a. an die von Boyneburg und von der Aue (Höfe und Acker) aus. 1406 wird ein Amtmann genannt. 1608 verleiht Landgraf Moritz der Gelehrte Rath und Gemeinde zue Wanfried Stadt und Marktfreiheit. Wanfried hat zwei Bürgermeister, einen Regierenden oder Oberbürgermeister und einen Stadt-, amtsführenden oder Unterbürgermeister, die für ein Jahr gewählt werden. Am 1.10.1971 erfolgte im Zuge der hessischen Gebietsreform die Eingliederung der Gemeinde Völkershausen in die somit erweiterte Stadt Wanfried. Zu deren weiterer Entwicklung s. Wanfried, Stadtgemeinde . Sitz der Stadtverwaltung ist Wanfried. vgl. Herrschaft Der Besitz eines Vorwerks des Klosters St. Cyriaxberg in Eschwege ist 1419 nachgewiesen, Zinseinkünfte werden sowohl im Salbuch von um 1400 als auch noch noch 1527 erwähnt. Das Augustinereremitenkloster Eschweg

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Wikidata facts

Official name
Wanfried
Population
4212
Area
46.88
Elevation
190
Official website
www.wanfried.de
Image
Rathaus der Stadt Wanfried, Hessen, Deutschland IMG 5922-1 edit.jpg
Dialing code
05655
Licence plate code
ESW
Show 6 more facts
Commons category
Wanfried
postal code
37281
native label
Wanfried
hashtag
Wanfried
Sources (7)

via Wikidata · CC0

~12 min read

Article

23 sections
Contents
  • Geography
  • Location
  • Neighbouring communities
  • Constituent communities
  • History
  • Politics
  • Town council
  • Mayors
  • Coat of arms
  • Town partnerships
  • Culture and sightseeing
  • Museums
  • Buildings
  • Natural monuments
  • Sport
  • Leisure
  • Regular events
  • Economy and infrastructure
  • Transport
  • Education
  • Notable People
  • References
  • External links

Wanfried () is a town in the Werra-Meißner-Kreis in northeasternmost Hesse, Germany. It is classified as a Landstadt, a designation given in Germany to a municipality that is officially a town (Stadt), but whose population is below 5,000. It literally means “country town”.

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