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Einklemmung

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Also known as Cerebral herniation

Krankheit

Health references

ICD-10
G93.5 — Compression of brain
Source: U.S. National Library of Medicine (ICD-10-CM · MedlinePlus). Not medical advice.

Clinical Trials

17 registered

via ClinicalTrials.gov

Wikidata facts

Instance of
disease
Subclass of
brain injury
Image
Brain herniation MRI.jpg
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Commons category
Brain herniation
health specialty
neurosurgery
Sources (3)

via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

Eine Hirneinklemmung, Einklemmung des Gehirns oder Herniatio cerebri (kurz auch Einklemmung oder Herniation genannt) bezeichnet in der Neurochirurgie die Verschiebung von Teilen des Gehirns durch gesteigerten Intrakraniellen Druck. Unterschieden wird dabei eine obere und untere Einklemmung. Bei der oberen (= absteigend-transtentorialen) Einklemmung kommt es zur Verschiebung von Hirnmasse unter das Tentorium cerebelli. Bei der unteren (= tonsillaren) Einklemmung werden die Kleinhirntonsillen durch das Foramen magnum, einer Öffnung im Schädel mit Verbindung zum Rückenmark, zwischen Medulla oblongata und knöcherne Strukturen gepresst. Dadurch wird das Verlängerte Mark komprimiert. Wenn das dort befindliche Atemzentrum betroffen ist, resultiert der Tod durch Atemstillstand. Daher ist die untere Einklemmung im Gegensatz zur oberen unmittelbar lebensbedrohlich. Weitere bekannte Formen der Einklemmung sind: * „subfalcine“ Einklemmung des Gyrus cinguli unter der Falx cerebri * „absteigend-transalare“ Einklemmung von Frontalhirnmasse in der mittleren Schädelgrube * „aufsteigend-transalare“ Einklemmung des vorderen Temporallappen in der vorderen Schädelgrube * „aufsteigend-transtentoriale“ Einklemmung von Kleinhirnmasse über dem Tentorium cerebelli * „extrakraniale“ Einklemmung von Hirnmasse im Bruchspalt einer Schädelfraktur oder Operationswunde Dabei sind aufsteigende Einklemmungen deutlich seltener als absteigende, und meist durch lokal begrenzte raumfordernde Prozesse (v. a. Tumoren) bedingt. Häufig treten auch mehrere Einklemmungen in Kombination auf. Subfalcine und transalare Einklemmungen führen nicht unmittelbar zu einer Kompression des Hirnstamms, jedoch zu Störungen des Blut- und Liquorflusses, welche den intrakraniellen Druck weiter erhöhen und dadurch zusätzliche, gefährlichere Einklemmungen auslösen können.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA