Ein monolithischer Kernel ist ein Kernel, in dem nicht nur Funktionen zu Speicher- und Prozessverwaltung und zur Kommunikation zwischen den Prozessen, sondern auch Treiber für die Hardwarekomponenten und möglicherweise weitere Funktionen direkt eingebaut sind. Für die Treiber werden keine zusätzlichen Programme benötigt – ein Geschwindigkeitsvorteil gegenüber einem Mikrokernel. Allerdings sind solche Kernel fehleranfälliger, da der Teil, der abgestürzt ist, nicht einfach (wie es bei einem Mikrokernel theoretisch möglich wäre) neu gestartet werden kann, sondern sogar einen Absturz des gesamten Systems nach sich ziehen kann. Die Möglichkeit zur Portierung wird oft durch ein geschicktes internes Abstraktionsmodell umgesetzt, das die hardwarespezifischen Funktionen von den allgemeinen trennt. So kann auch in einer monolithischen Kernelarchitektur ein Höchstmaß an Portabilität auf andere Hardwareplattformen erreicht werden.
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Discovered by embedding cosine similarity (sentence-transformers MiniLM, 384-dim).